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Zukunft Mercedes - Wohin geht der Weg?

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  • July 17, 2023 at 5:40 PM
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    • July 17, 2023 at 5:40 PM
    • #1

    in den Chef Etagen der Deutschen Automobil Hersteller tut sich was......

    Brandrede von VW-Chef Thomas Schäfer: „Das ist der letzte Weckruf“
    VW hadert gewaltig mit der eingebrochenen E-Auto-Nachfrage. Markenchef Thomas Schäfer konfrontiert das Management in einer Brandrede.
    www.auto-motor-und-sport.de

    und im Hause Mercedes

    Mercedes-Händler kritisieren Luxusstrategie, hohe Preise, schlechte Qualität: Wutbrief der Mercedes-Händler: „Deutscher Markt wird mit Vollgas gegen die Wand gesteuert.“ - News
    Feuer unterm Dach im Mercedes-Autohaus. Die deutschen Händler des Sterns machen mobil und Front gegen die Luxusstrategie und Preispolitik des Sterns. Warum?
    www.mercedes-fans.de


    Wenn ich dann aber das lesen, dann Frage ich mich echt, ob das die richtige Entscheidung ist

    Mercedes-CEO Källenius soll bis 2029 Chef bleiben: Insider-Info: Källenius' Vertrag wird um 5 Jahre verlängert - News
    Hoch die Hände - Wochenende. Mercedes-Chef Ola Källenius dürfte aber nicht nur wegen der Vorfreude auf Samstag und Sonntag die Arme hochreißen, sondern, auc
    www.mercedes-fans.de

    Bei mir steht auch bald wieder eine Fahrzeugwechsel an. Ein neuer Daily muss her. Aber was blos? Den CLS werde ich wahrscheinlich behalten für das besondere wie jetzt auch. Als Daily fahre ich nun die dritte B-Klasse, was für mich aktuell mit dem W247 das perfekte Auto ist.

    Wenn ich den Konfigurator von MB aktuell anschaue, dann ist da kein einziges Model mehr dabei wo ich kaufen würde. Alles nur noch Elektro oder Hybriden.

    Besser sieht es auch bei der Konkurrenz nicht aus.

    Eigentlich stand für mich ein (SUV) GLC 43 AMG auf der Wunschliste. In der Schweiz nicht mehr konfigurierbar, nur noch als Hybrid, was mich überhaupt nicht in Frage kommt.

    Echte Alternativen zum jetzigen B250 mit AMG Line gibt es nicht mehr.

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  • Hugo2605
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    • July 17, 2023 at 6:13 PM
    • #2

    Erstens was mir am Gedanken gekommen ist ist eine G Klasse da weiß ich gibt es zurzeit keine Hybride/Elektro Dinger..?

    Alles andere sind halt Kombinationen..

    Mein 219er ist zurzeit Daily und der R170 Sommerauto.

    Eines Tages Muss auch bei mir ein neuer Daily her.

    Da ich sowieso kein Fan von Display, Fahrassistenten usw bin wirds was älteres W212,W204 oder halt ein C218,X218.?

    Was uns in nähere Zukunft abwartet was Autos angeht gefällt mir überhaupt nicht.Das Sparprogramm ebenso..

  • Wolf314
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    • July 17, 2023 at 6:37 PM
    • #3

    Ich denke, Mercedes hat die Zeichen der Zeit erkannt: Die (momentan noch versuchsweise) Einführung von 15-Minuten-Städten zeigt, dass individuelle Mobilität stark eingeschränkt werden soll. Als Folge würden die Verkaufszahlen kollabieren, weswegen sich Mercedes naturgemäß auf superteure Modelle konzentrieren will, um pro verkauftem Exemplar mehr zu verdienen, damit der Absturz der gesamten Einnahmen abgefedert wird.

    Auch die Herabsetzung der Qualität mag durchaus erwünscht sein: Selbst mit superteuren Modellen, die jedoch "ewig" halten, kann man in einem absehbar engen Markt finanziell nicht bestehen.

    Wer weiß, vielleicht wird Mercedes künftig jene Rolle im Markt einnehmen, für die früher Rolls-Royce bekannt gewesen ist. :(

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    Müsste ich jetzt ein Fahrzeug kaufen, würde ich mir (auch für den täglichen Gebrauch) einen robusten alten Mercedes gönnen, beispielsweise den hier angebotenen C124.

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    Edited once, last by Wolf314: Nachtrag hinzugefügt (July 17, 2023 at 7:26 PM).

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    • July 19, 2023 at 2:12 PM
    • #4
    Quote

    Müsste ich jetzt ein Fahrzeug kaufen, würde ich mir (auch für den täglichen Gebrauch) einen robusten alten Mercedes gönnen, beispielsweise den hier angebotenen C124.

    Nein, ein altes Auto will ich auf keinen Fall. Zum einen habe ich für das den CLS und dann noch ein 47 Jahre alter Italiener.

    Als Daily muss was anderes her.

    Zudem hatte ich früher 2 E Klassen aus der Baureihe 124. Eine E 300 Limo und danach ein Kombi 320 TE 24. Dieser Kombi war mit Abstand der beste Mercedes den ich hatte. Top Auto von der Qualität her.

    Mein Daily muss ein Alleskönner sein, genug Platz, anständiger Kofferraum, bequem zum fahren auch für längere Strecken, Power sollte vorhanden sein und auch eine gewisse Sportlichkeit.

    Mit dem W247 als 250er mit dem AMG Paket usw. habe ich genau das was ich suchte.

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  • Wolf314
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    • March 10, 2025 at 8:48 PM
    • #5

    1. Platz - Mercedes-Benz hat es endlich geschafft!!!

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  • Wolf314
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    • February 27, 2026 at 3:37 PM
    • #6
    Quote from Flash

    Nein, ein altes Auto will ich auf keinen Fall.

    Hierzu ein sechsminütiges Video, in dem die unangenehme Wahrheit deutlich ausgesprochen wird: Warum deutsche Autos keine 10 Jahre mehr halten

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  • _DAS_Nummernschild
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    • March 9, 2026 at 6:27 PM
    • #7

    Ich hatte vor dem Kauf des C257 bereits einen E-VW auf dem Schirm - allerdings wegen unpassendem Nutzungsumfeld schnell verworfen.

    Da sich nun eine Situation auftut, bei der ein Wochenendgrundstück in Reichweite rückt, denke ich, das der 257er der letzte Verbrenner ist.

    Das Ganze wird sicher noch zehn Jahre dauern, aber die Akkus entwickeln sich wie die Halbleitertechnologie und verdoppeln alle zwei Jahre das Preis/Kapazitätsverhältnis. Ich hatte wegen einer kleinen PV mit Akku vor zwei Jahren begonnen, mich damit zu befassen. 5kWh sind heute für 1.000€ zu haben.

    Schätzt man den Trend ab, würden in zehn Jahren 2^5 ~=30x so große Speicher für 1.000€ zu haben sein, also ca 150kWh. Damit ist dann ein Stromer nebenher 'zu Hause' schnell ladbar und die ganze PV-Anlage sehr potent und preiswert installierbar.


    Was ich mal frech vermute ist, daß der Staat den Selbstladern aber schon bald die Freude nehmen wird und so wie beim Heizöl, das Laden umsonst/billig zu Hause, besteuern oder verhindern wird. Vlt eine Dachfächensolarsteuer, wie diese Ab/Regenwasserabgabe nach m² oder andere spezielle Ladegängelungen, das nur noch an Tankstellen geladen werden kann, wo dann die kWh so besteuert werden kann, wie heute die Energie im Kraftstoff.

    Vltl. kommt dann auch eine Strom GEZ, eine Zwangsgebühr, weil die dezentralen Selbstversorger das zentrale Versorgungskonzept ins wanken bringen.

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    • March 11, 2026 at 3:01 PM
    • #8

    Bei uns in der Schweiz spürt der Staat nun bereits, dass ihm Geld in der Kasse fehlt aus den Fiskalabgaben wo sonst auf dem Sprit ist.

    Diese fehlenden Geld soll nun als neuer Steuer ca. 2030 eingeführt werden.

    Er schlägt zwei Varianten vor: Eine Besteuerung pro gefahrenem Kilometer und eine Besteuerung auf den geladenen Strom.

    Wenn die sich auf eine Steuer pro gefahrene Kilometer einigen, dann wird das ganz übel. Dann sind wird sehr nahe an einem Road Pricing.

    Bis vergangenem Wochenende dachte ich noch an eine Trendwendung. Aber nach diesen Wahlergebnissen in BaWü oder auch in der Stadt Zürich mach ich mir echt Gedanke wo das hinführen soll.

    Für mich absolut nicht nachvollziehbar wie gewisse Parteien, die mit dem Sonnenblume Logo so gute Ergebnisse erzielen kann.

    Auch wenn die meisten Hersteller nun wieder an der Entwicklung von neuen Motoren arbeiten, habe ich das Gefühl, dass der Staat diese Entwicklung wieder stoppen wird. Sei es mit extrem hohen Spritpreisen oder unmöglichen KFZ Steuern.

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  • Wolf314
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    • March 11, 2026 at 3:13 PM
    • #9
    Quote from Flash

    (...) habe ich das Gefühl, dass der Staat diese Entwicklung wieder stoppen wird. Sei es mit extrem hohen Spritpreisen oder unmöglichen KFZ Steuern.

    So sehe ich es auch - siehe Beitrag #3.

    Für Deutschland, das als "Autoland" weltweit bekannt (gewesen) ist, würde eine Abkehr von individueller Mobilität jedenfalls verheerende wirtschaftliche Folgen haben.

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  • Wolf314
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    • March 18, 2026 at 1:52 PM
    • #10

    Aktuelle Stellungnahme eines Insiders (17 Minuten):
    Nicht nur die Ausrichtung auf Top-Luxus ist bereits Geschichte. Die häufigen Strategiewechsel zeugen von massiven Orientierungsschwierigkeiten bei Mercedes-Benz.

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  • _DAS_Nummernschild
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    • March 21, 2026 at 7:10 PM
    • #11

    Meine enthusiastische Meinung, der eCLA wird es rausreißen. Ein tolles Ding! ( ein gutes Filmchen darüber)

    Nichts für 'uns', aber dieses Setting in einer nächsten Generation, vlt als eCLS? Mir ist klar, das der C257 der letzte Verbrenner bei mir sein wird.

  • _DAS_Nummernschild
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    • March 21, 2026 at 8:08 PM
    • #12
    Quote from Wolf314

    Aktuelle Stellungnahme eines Insiders (17 Minuten):
    Nicht nur die Ausrichtung auf Top-Luxus ist bereits Geschichte. … massiven Orientierungsschwierigkeiten bei Mercedes-Benz.

    Habe mir den aufgeregten Analysten mal angehört, sicher viel Wahres. Eines habe auch ich nie verstanden, warum E-Autos immer so ausshen mûssen, wie aus Cptn Future. Schon dieser BMW i3, mit diesen hässlichen blauen Rahmungen.. als sollte das Auto blos Niemand kaufen. Wie ein Geschädigtenwagen.


    Das man diese EQX nicht als Mercdes wahrnimmt, möglich, ich habe ein paar gesehen, der Stern war unübersehbar aber auf S-Klassen steht halt der Stern auf der Haube.. das hat schon was, selbst auf meiner C-Klasse, es war ein herrliches Fahrgefühl.

    Scheinbar bin ich der Einzige hier, der der E-Mobilität offen und hoffnungsfroh gegenübersteht - vmtl bin ich auch der Jüngste unter den 'Alten' (55)? Man muss ja fast hoffen, daß es mal einen eCLS gibt, dann muss das Forum erweitert werden 🔋8-)

  • Wolf314
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    • March 21, 2026 at 10:56 PM
    • #13
    Quote from _DAS_Nummernschild

    Scheinbar bin ich der Einzige hier, der der E-Mobilität offen und hoffnungsfroh gegenübersteht

    Vom Fahrverhalten her ist das sicher eine tolle Technologie. Aber mir scheinen doch noch ernsthafte Probleme zu bestehen. Fachleute können meine kurze Liste sicherlich ergänzen:

    • mangelnde Versorgung mit Ladestationen
    • eine Regierung, welche grundlastfähige Elektrizitätswerke vernichtet und gegen individuelle Mobilität eingestellt erscheint
    • sehr teure Akkumulatoren, die nach einigen Jahren ersetzt werden müssen
    • Gefahr nur schwer löschbarer Brände bei einem Unfall
    • Selbstentzündung bei Überhitzung eines defekten Akkumulators

    Meine persönliche Entscheidung für eine Abstinenz bezüglich Elektromobilität wird durch diese wenigen Gründe jedenfalls zur Gänze hinreichend unterlegt.

    Andererseits benutze ich meinen CLS hauptsächlich bereits nur noch für Bewegungsfahrten, was wohl bedeutet, dass ich kein anderes Fahrzeug mehr kaufen werde. Deshalb bleibt mir eine letztendliche Kaufentscheidung erspart.

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  • _DAS_Nummernschild
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    • March 22, 2026 at 10:03 AM
    • #14

    Ich verfolge die Sache schon eine Weile. Durch Zufall (Ich bin ein bekennender H₂ -Gegner) auf Prof. Fichtner gestoßen, der sich heute mit Akkus befaßt und eine Koryphae auf dem Gebiet ist. Auch auf die Uranverfügbarkeit wird am Anfang eingegangen.

    Ab Min 49 gehts um Akkus und warum die Chinesen da führen und auch, wie die crash-Festigkeit getestet wird (six tortures). Da brennt Nichts mehr. Lohnt sich, mal reinzusehen, ist aber tats. 1h lang.

  • Ron
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    • March 22, 2026 at 9:37 PM
    • #15
    Quote from Wolf314

    ...Aber mir scheinen doch noch ernsthafte Probleme zu bestehen. Fachleute können meine kurze Liste sicherlich ergänzen:

    • mangelnde Versorgung mit Ladestationen
    • eine Regierung, welche grundlastfähige Elektrizitätswerke vernichtet und gegen individuelle Mobilität eingestellt erscheint
    • sehr teure Akkumulatoren, die nach einigen Jahren ersetzt werden müssen
    • Gefahr nur schwer löschbarer Brände bei einem Unfall
    • Selbstentzündung bei Überhitzung eines defekten Akkumulators

    Meine persönliche Entscheidung für eine Abstinenz bezüglich Elektromobilität wird durch diese wenigen Gründe jedenfalls zur Gänze hinreichend unterlegt.

    Hab mir das Video nicht angeschaut und eigentlich mag ich solche Diskussionen auch überhaupt nicht. Aber da unsere Dailys aufgrund unserer Fahrprofile (10.000km und 20.000km im Jahr) beide eAutos sind und Deine Gründe eher (ohne Dir zu nahe zu treten) "RTL2-basiert" klingen...

    Ladestationen:

    Vorab...wenn wir nicht die Möglichkeit hätten zu Hause via Wallboxen und mit entsprechenden Ladetarifen (aktuell 22ct/kWh, keine Photovoltaik) zu laden, dann hätten wir uns eMobilität nicht angetan. Aber...ich bin trotzdem oft genug auf Langstrecke unterwegs und habe noch nie Probleme gehabt eine Schnell-Ladestation (AC bzw. Langsam-Lader wie bei Ikea etc sind für mich völlig uninteressant) zu finden. Es gibt mit mittlerweile Ladeparks mit über 50 Stationen. Das Ladenetz wird ebenfalls kontinuierlich ausgebaut. Dieses "alle müssen gleichzeitig laden und dann bricht das Netz zusammen" ist auch so ein apokalyptischer Social-Media-Hammer.

    Regierung:

    Keine Ahnung was Du damit sagen willst. Wo ist der Unterschied zwischen Verbrenner und eAuto beim Individualverkehr? Weil die AKW abgeschaltet wurden ist die Regierung gegen individuelle Mobilität? So ein Unsinn.

    Batterie:

    Ein Akku besteht aus Zellen, diese können idR einzeln bei Defekten ausgetauscht werden. Mal nach Akku-Klinik suchen und sich das mal anschauen. Zudem werden nicht mehr ausreichend leistungsfähige Akkus als Zwischenspeicher zB auch für Ladestationen genutzt, was ebenfalls nachhaltig ist. Und nein, der Akku muss nicht nach x Jahren kpl getauscht werden. Wir sind mittlerweile bei Laufleistungen von 500.000km (Taxi) mit Leistungsverlusten ähnlich dem von Verbrennern angekommen.

    Brände:

    Ja, herkömmliche Akkus brennen lange, löschen ist schwieriger. Aber auch hier geht die Entwicklung weiter. Wenn die Hütte brennt während Du noch drin sitzt und aufgrund einer klemmenden Tür o. ä. nicht rauskommt macht es auch keinen Unterschied welcher Antrieb verbaut ist. Abgesehen davon brennen selbst in Relation Verbrenner öfter als eAutos...nur ist letzteres eben (wie eigentlich alles) ein gefundenes Fressen für Kritiker und Gegner.

    Selbstentzündung:

    Wieviel Fälle sind Dir bei eAutos bekannt, die dabei eindeutig auf Herstellerschuld zurück zu führen sind? Und jetzt noch in Relation zB zu Smartphones, Laptops und sonstigen akkubetriebenen Geräten?

    Zum Glück darf (noch) jeder fahren was er will. Es ist auch völlig ok wenn sich jemand gegen eMobilität entscheidet, aber wenn man das schon öffentlich kund tut, dann bitte doch mit etwas mehr Ahnung als "mir scheint... ".

    Eine Lösung habe ich nicht, aber ich bewundere das Problem...
    >>> GALLERY <<<

  • Wolf314
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    • March 22, 2026 at 9:59 PM
    • #16
    Quote from Ron

    dann bitte doch mit etwas mehr Ahnung als "mir scheint... ".

    Mit welchem Recht werde ich hier gemaßregelt?

    Quote from Ron

    Weil die AKW abgeschaltet wurden ist die Regierung gegen individuelle Mobilität? So ein Unsinn.

    Eine Kausalität dieser Art habe ich nicht behauptet.

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  • _DAS_Nummernschild
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    • March 22, 2026 at 11:23 PM
    • #17

    Ich denke, man sollte die Themen einzeln angehen und sich nicht im Konglomerat von Anwürfen zerstreiten.

    + Ladestationen sehe ich als Übergangsproblem. Wir sind heute in etwa dort, wo Frau Benz ihren Sprit noch aus der Apotheke holte und vermtl. erste Anbieter erkannten, das das Verkaufen von Kraftstoffen am Wege, ein Geschäftsmodell ist. MMn wird sich das in ein paar Jahren erledigt haben und Jeder wird fast genauso an einer Lade/Tankstelle nachladen, wie heute (inzw sind 400km in 5min nachladen möglich) mit dem Verbrenner und durch die Reichweitenerhöhung auf normale Werte > 500km, zerstreut sich die eigenartige Notwendigkeit, das E-Auto jeden Tag volladen zu müssen.

  • _DAS_Nummernschild
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    • March 22, 2026 at 11:32 PM
    • #18

    + Die Abschaltung der KKW habe ich auch mit Kopfschütteln zur Kenntins genommen. Die Elektrifizierung wegen CO₂ und wegschalten von potenten 4GW 24/7/360 Energiequellen in einer ungewissen Mangelsituation wegen ideologischer Gründe, sind falsch gewesen.

    Gerade in der (mMn einzig sinnvollen) H₂ -Anwendung, beim Stahl, wären genau diese drei KKW der optimale Partner für diese Pilot- und Industrieanlagen in Salzgitter, Duisburg und Völklingen notwendig gewesen und hätten über mehrere Jahre eine Umstellung auf EE-basierte Energien begleiten können (Das Werk in DU braucht ein Oberhausengasometer voller H₂ in der Stunde(!), dafür braucht man recht genau ein großes KKW an Energieleistung (400.000m³ H₂/Stunde mit Elektrolyse erzeugen).

  • _DAS_Nummernschild
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    • March 22, 2026 at 11:53 PM
    • #19

    + Akkus

    sind ein eigenes Thema. Hier sind in der aktuellen Generation bereits gebrauchtwagenfähige Komposite (aber welche sind wo verbaut?) im Einsatz. Die nächsten Generationen haben die typischen Mängel nicht mehr.

    • Es werden ab 1 Million km (!) ohne Kapazitätsverlust garantiert (Zeekr 1, kaufbar in China)
    • Brand/Schadensgefahr werden ab Mitte 2026 durch Regulierung im Leitmarkt China ausgeschlossen

    Der Markt wird sehr schnell einen Umschlag erleben, mMn sind in D 2030 mehr E-Autos in der Zulassung, als Verbrenner.


    Ich habe heute bereits Bedenken, ob ich nicht besser dieses Jahr noch den werthaltigen CLS wieder abstoße, durch einen kleinen Stadtflitzer ersetze und in drei, vier Jahren durch einen gebrauchten Elektrischen ersetze. Vmtl. ist mein Zeithorizont zu optimistisch, ich will/kann aber nicht fünf bis zehn Jahre einen Kleinwagen fahren.


    So hat Jeder seine Perspektive. Neukauf/Wechel, saniertes Auto halten, oder mehrere Autos, je nach Bedarf im Fuhrpark. Danach sollte man die Abwägung treffen.


    Normative Anwürfe (RTL) sind da vlt nicht so geeignet. Mir sind auch sehr viele extrem skeptische Leute begegnet - noch nichteinmal beim Thema BEV, nein, schon beim Akkurasenmäher gibt es extreme Abwehrreaktionen. Andere, denen man es nie zugefraut hätte, fahren auf einmal im Tesla vor.

    Auch im Forum ist die Kontroverse offenbar angekommen.

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    • March 27, 2026 at 4:12 PM
    • #20
    Quote

    Scheinbar bin ich der Einzige hier, der der E-Mobilität offen und hoffnungsfroh gegenübersteht

    ich bin für neue Technologien sehr offen und informiere mich auch über verschiedenen Literatur und Berichte.

    Vorsichtig bin ich jedoch, wenn der Staat und Politiker ihre Finger im Spiel haben. Das sieht man sehr gut bei den E-Autos, Heizungen usw.

    Für mich kommt ein E-Auto nach wie vor nicht in Frage. Im Alltag sicher eine Alternative, aber so wie ich mein Auto Privat nutze ein no go.

    Aber mal ein Beispiel, welches mich mehr als nur nervt und eben genau zeigt warum viele Skeptisch sind zum Thema Alternativen zum Verbrenner.

    Bei mir zu Hause habe ich aktuell ein Problem mit der Warmwasser Aufbereitung. Die erfolgt aktuell mit einem Elektro 300 Liter Boiler. Dieser müsste ich nun ersetzen, darf das aber nicht mehr, weil das Teil Strom braucht und bei uns per Gesetz verboten wurde. Alternativ wird mir jetzt für das Warmwasser eine Wärmepumpe aufgeschwatzt. Dies mit dem Hintergrund, weniger Strom und weniger Betriebskosten zu haben und wegen einer besseren CO2 Bilanz.

    Im anderen Haus ähnliche Probleme. Da haben wir wie damals empfohlen nicht mehr mit Öl, sondern mit Gas geheizt. Per Januar 2026 sind diese Heizungen verboten als Neu- oder Ersatzanlagen. Alternativen sind sehr teuer und vor allem vom Platz her einfach völlig uninteressant. Also haben wir im Dezember 2025 eine funktionierende 20 jährige Gas Heizung rausgerissen und nochmals eine neue Gasheizung installiert.

    Wir müssen überall Strom sparen im Haushalt, aber im Gegenzug darf ich eine Wallbox in der Garage installieren um eine E-Auto zu laden, was auch wieder Strom braucht. Für mich ist das nur Politik und ein Wunsch Denken, sowie Ideologie für weniger CO2.

    Unter dem Strich soll der Markt das entscheiden und nicht die Politik was und wie ich fahren will.

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