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Unternehmensberatung für Konzerne

  • Special
  • July 23, 2020 at 2:50 PM
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    • July 23, 2020 at 2:50 PM
    • #1

    Nach dem Wirecard-Skandal kann ich einfach nicht mehr anders. Ab sofort biete ich Unternehmensberatung für Konzerne an - allerdings nicht das übliche KleinKlein, sondern es geht um Grundlegendes.
    Man kann eine simple Frage stellen, die Antwort kostet eine Millionen Euro. Das klingt viel, aber jede Antwort ermöglicht es, Millarden zu sparen, Insolvenzen abzuwenden, Skandale zu verhindern. Existenzen zu sichern.

    Wie hätten wir in der Vergangenheit geantwortet?

    - "Soll ich meine Bilanzen fälschen, um schnelleres Wachstum zu suggieren, weil ich eine Art "Sillicon Valley Märchen"-Story für die Börse herbeizaubern möchte?" Die Antwort lautet: NEIN, tun Sie es nicht.

    - "Soll ich Abgaswerte fälschen, anstatt in Forschung und Entwicklung zu investieren, und damit eine Millardenklage riskieren?" Die Antwort lautet: NEIN, tun Sie es nicht.

    - "Soll ich als marktführender Handyhersteller auf Android verzichten, versuchen mein eigenes System weiter durchzudrücken, dann aber nicht mal einen angemessen Appstore bereitstellen, um damit meinen offenkundigen Untergang einzuleiten?" Die Antwort lautet: NEIN, tun Sie es nicht.

    - "Soll ich als großer Versicherungskonzern, der von biderem Ansehen lebt, Incentivreisen mit Escort-Damen auf Firmenkosten veranstalten, um anschließend einen riesigen Presseskandal auszulösen?" Die Antwort lautet: NEIN, tun Sie es nicht.

    Das ist natürlich die Vergangenheit. Weil ich so großzügig bin, möchte ich eine Gratis-Antwort frei Haus liefern. Man will ja schließlich nicht die Katze im Sack kaufen.

    Frage vom CEO: "Ich möchte in Unterwäsche vorm Spiegel tanzen, das Ganze auf Video aufnehmen und anschließend an die Presse senden, weil ich mich als CEO mit angestaubtem Ruf endlich auch einmal als modern, hipp und grenzenlos präsentieren möchte. Was denken Sie?" Unsere Antwort lautet: "NEIN, tun Sie es nicht."

    Edited once, last by Special (July 23, 2020 at 3:23 PM).

  • CLS Kai
    Beginner
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    • July 28, 2020 at 10:06 PM
    • #2

    das ist irgendwie nicht lustig..... :huh:

  • Jacky Schreiber
    Schüler
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    122
    • July 31, 2020 at 5:03 PM
    • #3

    Ist es icht so, dass wir alle mal Sachen machen, die von vornherein fragwürdig sind?

    Und freuen wir uns nicht alle, wenn wir dann damit doch irgendwie durchgekommen sind?

    Und andersrum: Ärgern wir uns nicht alle, wenn es nicht geklappt hat, wie dämlich man war es trotzdem zu versuchen?

    Das ist eben am Ende immer die Frage des Ergebnisses.

    Springe ich einen Bären an und schlag ihn in die Flucht bin ich ein Held.

    Springe ich einen Bären an und der killt mich bin ich ein Idiot.

    Die Ausgangssituation ist jeweils die Selbe und im Nachgang, wenn man das Ergebnis kennt, zu sagen das hätte ich aber anders gemacht ist immer einfach.

    Das was Special da aufzählt ist gestern wie heute gängige Praxis und gestern wie heute kommen einige damit durch und einige fallen auf die Fr...

    Für diesen Beitrag verlange ich nur eine halbe Million, da er keine "richtige" Antwort beinhaltet sondern nur einen 50/50 Joker darstellt. :thumbup:


    Sonnige Grüße von der Küste

    Jacky 8)

  • Special
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    • December 16, 2020 at 10:34 AM
    • #4

    Es bestünde auch im privaten Bereich viel Raum für Beratung.

    Die gesamten Ersparnisse in eine einzelne Aktie packen?

    Quote

    Als Peter Wischer gerade 300 000 Euro verloren hatte, war er einfach nur erleichtert. Binnen Stunden war Wischers stattliches Vermögen auf einen Bruchteil eingedampft, aus seinem Ruhestand war soeben eine unruhige Wackelposition geworden. Doch als der Aktienkurs des Zahlungsdienstleisters Wirecard endgültig kollabiert war, da machte sich bei Wischer Erleichterung breit: "Es ist jetzt einfach vorbei"

    (https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wir…leger-1.4955926)

    Edited 4 times, last by Special (December 16, 2020 at 10:43 AM).

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