Eine unendliche Geschichte
Erst heute von meiner Stammwerkstatt abgeholt, fuhr ich acht Kilometer nach Hause, um Altkartons zur nur zwei Kilometer entfernten Sammelstelle zu bringen. So weit war alles gut.
An der Sammelstelle jedoch sprang der Motor bei drehendem Anlasser nicht mehr an. In zeitlichen Abständen habe ich es sechs Mal probiert, bis ich schließlich Hilfe organisieren wollte. Dies dauerte am Handy ziemlich lange (Stichwort: Werkstatt geschlossen & Warteschleife bei der Pannenversicherung). Während dem Warten bei angenehmer Warteschleifenmusik probierte ich das Anlassen nochmals - und diesmal mit Erfolg, was eine große Erleichterung war, weil der betreffende Wertstoffhof nur noch eine halbe Stunde geöffnet war.
Also fuhr ich bei angeschalteter Motorkontrollleuchte zur örtlichen Mercedes-Werkstatt, wo glücklicherweise ein Standplatz frei war. Dort kümmerte man sich sofort um das Problem. ![]()
Ich sollte das Fahrzeug in die Werkstatteinfahrt zum Auslesen des Fehlerspeichers fahren: Der Motor sprang trotz zweier Versuche wieder nicht an.
Was wurde in meiner Stammwerkstatt gemacht? Das Kombiinstrument wurde ausgebaut und zur Reparatur zu einer Spezialwerkstatt eingesandt, siehe diesen Beitrag. Zudem wurde ein Ölservice durchgeführt, ein Parksensor im vorderen Stoßfänger erneuert sowie die Unterseite der Motorraumhaube und der Bereich um den Wasserablauf gesäubert, also außerhalb der Motorhaubendichtungen des eigentlichen Motorraums, was allerdings bereits am 27. Mai geschehen war.
Deswegen habe ich natürlich den Verdacht, dass bei dieser Reinigung Wasser in die Zündanlage eingetreten ist. Zunächst warte ich aber ab, was im Fehlerspeicher abgelegt wurde. Das erfahre ich wohl erst nach dem Wochenende.
Irgendwie scheint mein Auto lieber in der Werkstatt zu stehen als bei mir zuhause. ![]()