Hallo,
kann man das Rückfahrlicht selber wechseln. Die Werkstatt möchte einen komplett neuen Rückscheinwerfer einbauen. Sie sagt dass alles verlötet ist.
Was kommt da für eine Glühlampe oder LEd rein?
Danke schon einmal
Hallo,
kann man das Rückfahrlicht selber wechseln. Die Werkstatt möchte einen komplett neuen Rückscheinwerfer einbauen. Sie sagt dass alles verlötet ist.
Was kommt da für eine Glühlampe oder LEd rein?
Danke schon einmal
Die Werkstatt hat schon recht, HIP-Lampen sind mit dem Lampenträger verlötet, der im Falle eines Lampenausfalls erneuert werden muss.
Das liest sich wie ein Witz, ist jedoch eine verantwortungslose Verschwendung und Kundenabzocke, was sich Mercedes da leistet!
Mit den Xenon Scheinwerfern scheint es ähnlich zu laufen. Funktioniert die Leuchtweitenregulierung nicht mehr, ist wohl der gesamte Scheinwerfer auszutauschen.
Da liegt ein Missverständnis vor: Der Lampenträger umfasst nicht die gesamte Rückleuchteneinheit, sondern ist nur ein Teil davon: klick
Bevor jetzt die Leuchtweitenregulierung eines Xenon-Scheinwerfers versagte, hatte ich vor einigen Jahren einen Ausfall einer Heckleuchte, die komplett ausgetauscht wurde. Angeblich gab es keine Alternative.
Da können wir nur froh sein, dass Ausfälle der Heckleuchten eher die Ausnahme als die Regel sind. Wenn es einen selber betrifft, ärgert man sich natürlich.
Es gibt aber Schlimmeres: Während es beim C219 maximal hunderte Euros kostet, geht der Ausfall einer LED bei einem modernen Matrixscheinwerfer gleich in die Tausende. Vielleicht kann das ein kleiner Trost sein. ![]()
Das liest sich wie ein Witz, ist jedoch eine verantwortungslose Verschwendung und Kundenabzocke, was sich Mercedes da leistet!
Mit den Xenon Scheinwerfern scheint es ähnlich zu laufen. Funktioniert die Leuchtweitenregulierung nicht mehr, ist wohl der gesamte Scheinwerfer auszutauschen.
Ich finde, dass Glühlampen, die jetzt so ungefähr fast 20 Jahre durchgehalten haben, alles andere als Verschwendung und Kundenabzocke sind… ![]()
Tatsächlich würden die Kosten für einen neuen Lampenträger lediglich zirka 40 Euro betragen.
Interessanterweise kann man beim Nachfolger C/X218 die Lampe wieder einzeln tauschen. Demnach hat Mercedes-Benz die Kritik von Barniebenfalls geteilt.
Das liest sich wie ein Witz, ist jedoch eine verantwortungslose Verschwendung und Kundenabzocke, was sich Mercedes da leistet!
Hier wird Barnis Stellungnahme ausführlicher dargelegt (6 Minuten):
Danke Wolf314, tolle Darstellung dieser, und der Eindruck drängt sich auf, kriminellen Gewinnmaximierung verschiedener Fahrzeughersteller.
Das sollte publik gemacht und die verantwortlichen Hersteller entsprechend geächtet werden! Warentester und Automobilistenverbände, wo seid Ihr?
Es ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits ist es natürlich fantastisch, dass moderne Lichttechnik toll aussieht, die Nacht zum Tag macht und mittlerweile so langlebig ist, das der junge Stern keine Probleme macht. Aber wenn die „wartungsfreie“ High-Tech-Einheit dann doch mal vorzeitig in den Ruhestand geht, schwelgt man plötzlich in nostalgischen Gefühlen für die gute alte 2-Euro-Birne, die man noch mit zwei Fingern und einem Lächeln wechseln konnte.
Ein bisschen mehr „Plug & Play“ und ein bisschen weniger „Komplettaustausch inklusive Hypothek“ wäre hier der Idealzustand. Nachhaltigkeit fängt schließlich da an, wo man nicht das ganze Modul wegwerfen muss, nur weil ein Bauteil schwächelt. Und Nachhaltigkeit bedeutet ja auch, ein Auto maximal lange zu fahren.
Wer schon einmal versucht hat, das Standlicht vorne zu tauschen, weiß: Es ist eigentlich eine triviale Aufgabe. In der Realität benötigt man die Hände eines fünfjährigen Klavierspielers und die Kraft eines Schraubstocks. Der Zugang ist hier oft das eigentliche Rätsel – man möchte fast fragen, ob das Auto um den Scheinwerfer herum gebaut wurde oder ob man für den Wechsel wirklich das vordere linke Rad und den Scheinwerfer ausbauen muss.
Die High-Tech kommt halt mit einem zusätzlichen Preis. Früher war ein Auto ein treuer Begleiter, den man mit ein bisschen Geschick, Rostschutz und einer Kiste Ersatzteilen theoretisch vererben konnte. Heute ist es so dass der Drittbesitzer nach zehn, fünfzehn Jahren nicht vor einer einfachen Reparatur, sondern vor einer wirtschaftlichen Herausforderung steht.
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