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41

Sonntag, 12. November 2017, 21:12

Servus!

Also ich hab da jetzt schon einiges recherchiert und gelesen. Schau auch mal hier (https://www.motor-talk. de/forum/vibration-ab-100-km-h-t4553456.html ; entferne noch das Leerzeichen vor dem .de), evtl. ist's ja doch die Kardanwelle oder etwas in der Antriebswelle. Ansonsten bin ich noch auf folgende Übeltäter gestoßen, die irgendwo als Verursacher beschrieben worden sind und nach deren Erneuerung anscheinend alles wieder ok war: Felge(n) mit Höhenschlag; verzogene Radnabe(n); Kardanwelle (Antriebswelle); Radlager; Achsvermessung durchführen; Befestigungsschraube an der Hardyscheibe kontrollieren.

Und hier noch alles erdenkliche worauf ich während der Recherche gestoßen bin, habe es lediglich per copy&paste zusammengetragen und keinerlei (Grammatik)Fehler beseitigt, evtl. hilft Dir irgendwas davon:
"-Gibts bei Mercedes eigentlich an den Antriebswellen sogenannte "Schwingungstilger"? Das sind kleine Gewichte, mit denen eine evtl. Unwucht in den Antriebswellen eliminiert wird! Ich kenn das halt von meinem vorherigen Fahrzeug (allerdings Fronttriebler). Da hatte ich die gleichen Symptome und auch nach mehrmaligem Wuchten und kontrollieren der Bremsen war die Unwucht nie ganz weg! Beim X-ten Werkstattbesuch fand man dann heraus, das eines dieser Wuchtgewichte an der Antriebswelle fehlte.
-Schon mal die Befestigung der Hardyscheibe kontrolliert?
Bei einem meiner früheren Fahrzeuge war eine Befestigungsschraube an der Hardyscheibe verloren gegangen.
Das Problem machte sich auch erst mit "zittern" im Bereich von 80 km/h bemerkbar.
-Radnabe verzogen ? ....hatte ich bei nem Benz noch nie , aber bei unserem Mondeo , hat irgendein Hanswurst mal
die Räder mit dem Schlagschrauber angeknallt , da war die nabe krumm.. , das gab auch Vibrationen um die 30 km/h , aber dann auch bei 80 ,120 und 170. Das sieht man nicht. Da wirken schon 0,1mm! Falls du eine Messuhr hast (oder jemanden kennst mit so was), kannst du ja den Rundlauf der Naben messen. Das ist einfach und geht recht schnell. Mehr als 0,1mm dürfen die Naben weder Seiten- noch Höhenschlag haben, die müssen rund laufen. Deshalb bleibt der Fehler auch nach Wechsel der Räder. Ich würde das zuerst überprüfen.
-Wenn es wirklich "Standplatten" der Reifen wären, müsste es nach einigen Kilometern verschwinden oder deutlich weniger werden. Und dann ist es mit den Winterreifen genau so. Ich selbst habe so was noch nie erlebt, selbst nach einigen Wochen Standzeit. Solche Dinge dürften theoretisch gar nicht vorkommen. Nur nach langer Standzeit mit eventuell zu wenig Reifeninnendruck.
Beschaffe dir eine Messuhr mit 1/1000mm-Anzeige und mit passendem Magnethalter. So kannst du das Stativ der Messuhr schnell und bequem befestigen und am äußeren Rand der Nabe den Fühlstößel der Messuhr ansetzen. Einmal radial und einmal axial messen. Mehr als 0,1mm Schlag darf nicht messbar sein. Ist es mehr, sind neue Naben fällig. Verzug der Naben entsteht häufig durch falsches Anziehen der Radmuttern oder falschem (zu hohen) Anzugsdrehmoment. Auch wenn die Naben vor dem Anbau der Räder nicht penibel gereinigt werden (Schmutz oder Rost auf der Anlagefläche) kann Verzug entstehen. Bemerkst du ein "Rubbeln" oder Pulsieren beim Bremsen? Dann können auch die Bremsscheiben verzogen sein. Die kannst du mit der Messuhr auch gleich auf Schlag prüfen.
-So Das Lenkradzittern ist beseitigt! Nach zwei Tage in der Werkstatt haben Sie den Fehler gefunden.
Vorne rechts wurde die Felge getauscht. Hatte von Werkseite einen Höhenschlag, welcher nicht zu Wuchten war. Zittern war extrem bei 110 km und auch beim Bremsen, jetzt ist alles ruhig.
-zu beachten noch! Wuchtmaschinen erkennen keinen Höhenschlag! Wurde beim Wuchten darauf geachtet? evtl mal den Reifen von der Felge ziehen und nur die Felge aufspannen lassen und prüfen
-Bis vor kurzem hatte auch meiner ein extrem starkes Lenkradvibrieren besonders bei ca. 120km/h. Die 'Freundlichen' hatten die Reifen mehrmals gewuchtet und nach einer Probefahrt festgestellt "das liegt am Reifen, das bekommen wir nicht weg". Nach einem Wechsel von MOE Goodyear Eagle F1 (mit mehr als genug Restprofil) auf Michelin Pilot Sport 3 (gem?? Greg's Empfehlung hier im Forum) war das Problem weg. Und es blieb weg seit nunmehr > 3000km
-Kardanwelle auch kontrollieren, wird oft vergessen. Diese drehende Welle kann ganz schön Vibrationen übertragen wenn da ein Gelenk oder Gummi ausgeschlagen ist.
-ich fahre einen 320 cdi (350 000km) und der hatte auch starke Vibrationen.Es ging bei etwa 80 km/h los und sie nahmen ständig zu. Ich hatte sogar noch ein ständiges fiepen aus der Mittelkonsole. Es war sehr nervig da ich viel auf der Autobahn unterwegs bin. Reifen wurden ausgewuchtet, Kardanwelle, Hardyscheiben überprüft. Ich habe das EWH ausgebaut und alle erdenklichen sich drehende Teile habe ich ins Kalkül gezogen. Und habe dann den Fehler gefunden.
Die Unterboden-Verkleidung die das Getriebe verdeckt hat an der rechten Seite, in Fahrtrichtung, einen Halter.
Dieser ist in den Unterboden in ein eckiges Loch eingeklippt.
Der hatte zu viel Spiel und konnte durch den Fahrtwind mehr oder weniger klappern. Dieses hat sich auf die Verkleidung übertragen.
Ich habe ihn wieder entsprechend verbogen das er jetzt nicht mehr wackeln kann.
Und siehe da, mein Dicker fährt wieder wie früher.
-Bei 200.000 km kann es durchaus die Kardanwelle sein, meist sind der Längenausgleich und das Kreuzgelenk auch ausgelutscht. Die Welle kann hartnäckige Vibrationen auslösen, die sich gefühlt nicht orten lassen. Ich hab bei meinem S210 320 CDI lange gesucht, bis ich die Welle als Verursacherin ausgeforscht hatte -- hatte nur geringfügig Spiel, das genügt schon. Die Suche dauerte von 100.000 bis 160.000 km! Und jetzt im S211 280 CDI mit nur 95.000 km dasselbe im Anfangsstadium. Neue Welle rein: Perfekt!"

Viel Glück :)

42

Sonntag, 12. November 2017, 21:25

Hallo,

Bzgl der Vibrationen habe ich auch schon einiges durch.
Bei mir fing es vor einem halben Jahr mit leichtem Lenkrad zittern an. Reifen sind ca 1 Jahr alt. Bin dann zum auswuchten . Da wurden dann zwischen 10 und 15 gr pro Felge nachgewuchtet. Danach war das Lenkradzittern weg, aber ich konnte Vibrationen im ganzen Fahrzeug feststellen.
Bin dann nochmal zum auswuchten. Da wurden dann die Reifen auf der Felge gedreht wegen minimalen Höhenschlag. Hatte danach den Eindruck, daß es besser war. Nachdem ich den Luftdruck um 0,2 (auf 2,3 und 2,5) erhöht habe wurde es ganz schlimm. Permanent Vibrationen ab 100 kmh.
Habe dann mal bei warmen Reifen das Fahrzeug aufgebockt und das Rad am Fahrzeug gedreht. Bei 2 Reifen konnte man einen sichtbaren Höhenschlag sehen. Habe dann alle vier Räder tauschen lassen und bisher ist es OK. Allerdings bin ich der Meinung, daß die Vibrationen mit höherem Luftdruck bei leichten Bodenwellen wieder stärker zu spüren sind, welche vorher bei gleicher Fahrbahn und den alten Reifen weggebügelt wurden.
Bei mir wurden die Reifen mit einer Hunter 9700 geprüft und ausgewuchtet.

Demzufolge, denke ich, daß es Komponenten am Fahrwerk sind, die die Vibrationen stärker weitergeben. Sind die Reifen dann noch leicht unwuchtig fällt es verstärkt auf. Bei höherem Luftdruck sinkt dann die Eigendämpfung der Reifen und das Fahrwerk sollte die Vibrationen besser dämpfen, als es der Fall ist. Reifen sind Goodyear Asymmetric 3.
Ob es nun die Stoßdämpfer sind oder die Lager in den Zugstrenben, Querlenker oder ob es ausgeschlagenen Gelenke sind oder doch die Reifen, konnte in der Werkstatt nicht festgestellt werden.
Zugstreben, Traggelenke und Koppelstangen sind ca 10tkm alt. Da ich das Gefühl habe, daß die Vibrationen sowohl von hinten als auch von vorne kommen (bei ebener Fahrbahn ist nichts zu spüren) denke ich daß man bei meinem Fahrzeug die Reifen ausschließen kann.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen

hubsi

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43

Montag, 13. November 2017, 07:40

@: Tomi

Hallo

Zum Auswechseln der Stabilager muß der Stabilisator selbst nicht ausgebaut werden. Einfach die Mutter lösen und die Koppelstange abnehmen-danach mit Auspresswerkzeug ansetzen und Gelenk ausdrücken.Geht sehr schwer,aber es geht.

L.G Hubsi

Tomi

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44

Montag, 13. November 2017, 10:39

@gb2000: Danke für die Auflistung mit möglichen Fehlern :thumbup:

Kardanwelle und Antriebswelle verdächtige ich ja auch schon. Ich habe aber noch nirgends herausgefunden, wie man das feststellen kann. Die Teile tauscht man ja nicht einfach mal auf gut Glück ?(

Von Schwingungstilgern an den Antriebslwellen habe ich noch nie etwas gehört.



Ich habe nun einen Termin in einem Reifenbetriebe mit einer Hunter Auswuchtmaschine gemacht. Ist halt erst am 02.12. Wenn die Räder dort ausgewuchtet sind kann ich das mal ausschließen, wenn es dann immer noch nicht gut ist.



@hubsi:
Das Lager des Drehstabs gibt es doch nicht mal einzeln zu kaufen. Oder wir meinen nicht das gleiche.

45

Montag, 13. November 2017, 11:08

Tomi, fährst du keine Winterreifen? Denn mit dem Wechsel von Sommer auf Winter hättest du das Reifenproblem ja schon mal eingrenzen können.
CLS Gruß
Günni

Tomi

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46

Montag, 13. November 2017, 12:34

Doch, habe ich schon drauf. Ist aber nicht besser. Will es aber trotzdem erst mal mit der Hunter versuchen.

hubsi

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47

Dienstag, 14. November 2017, 07:30

@Tomi:

Du hast PN L.G Hubsi

48

Dienstag, 14. November 2017, 16:45

@hubsi:
Das Lager des Drehstabs gibt es doch nicht mal einzeln zu kaufen. Oder wir meinen nicht das gleiche.
Er meinte wohl wahrsch. ein anderes Lager, das habe ich bei meiner Recherche auch auf vielen anderen Boards festgestellt, dass man teilweise das gleiche meint, nur andere Begriffe verwendet oder eben andersrum, gleiche Begriffe aber etwas anderes meint.
Stabilisatorlager (Drehstablager):
https://www.duc-motors.com/WebRoot/Store13/Shops/61788971/50F2/C5D2/2E3D/5D2A/AE0C/C0A8/29B9/A616/Hintere_Stabi_PT_Cruiser.jpg (nicht das vom C219, ist bloß ein Bsp.)

Ich schließe mich da an, soweit ich gehört habe kann man es nicht einzeln kaufen, stimmt das? Wie habt ihr es erneuert/getauscht?

Tomi

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49

Dienstag, 14. November 2017, 19:22

Ja, das war ein Missverständnis. Ich meinte auch das Gummilager im letzten Post.

hubsi

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50

Mittwoch, 15. November 2017, 08:27

Hallo,

Klartext:

wenn ich das Gummilager am Stabilisator gemeint hätte,hätte ich das auch geschrieben! Ich meine das Stabi-Gelenk am Querträger,wo in weiterer Folge die Koppelstange -Stabilisator angebracht sind.

Hubsi
»hubsi« hat folgende Datei angehängt:

51

Donnerstag, 16. November 2017, 08:41

Hubsi, was ich immer noch nicht verstehe...warum macht man sich die Arbeit und presst das drecks Lager mit viel Aufwand aus? Die restlichen Lager sind in der Regel ebenso verschlissen bzw. nicht weit davon entfernt.
Der komplette Lenker mit allen Lagern vom Lemförder kostet gerade mal 70 Ocken.
Das Risiko, dass in absehbarer Zeit der Rest auch verreckt wäre mir den Aufwand für ein einziges Lager nicht wert.
CLS Gruß
Günni

hubsi

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52

Gestern, 08:37

@:günni

Hallo Günni

Da geb ich dir vollkommen recht!!! :thumbsup: Deswegen hab ich auch in einem Vorpost angemerkt,am besten gleich den ganzen Träger zu tauschen.In meinem Fall hatte ich aber genau dieses Gelenk aus einer Vorbestellung schon zu Hause rumliegen gehabt,so wollte ich es auch,da verschlissen- verbauen.Ehrlich gesagt war ich auch neugierig und wollte mein neues Auspresswerkzeug testen. Sozusagen war das die Generalprobe für das Wechseln des Traggelenkes(unten).

Übrigens ist das Auspresswerkzeug echt klasse! Schwere Werkzeugqualität und preislich wars auch ok.Allerdings waren die Pressstücke für die Stabigelenke extra zu bestellen.Ich hab auch gleich den Spurstangenkopfabzieher und den Gelenksabzieher mitgekauft.

Ich hab früher immer die Gelenke beim :) reparieren lassen und das waren jedesmal etliche hundert Euro.Jetzt mach ich`s selber. Mit genügend Zeit kein Problem.

LG Hubsi

53

Gestern, 09:16

Das erklärt alles, Hubsi. Klapperfreie Fahrt :thumbup:
CLS Gruß
Günni

hubsi

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54

Gestern, 13:56

Danke auch Dir gute Fahrt! :thumbsup:

L.G hubsi