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701

Donnerstag, 19. Januar 2012, 14:12

Um das Ganze zu untermauern h?tte man noch die Lohnst?ckkostenentwicklung von China und Indien hinzunehmen sollen. Dagegen sind die 15% von Greichenland in den letzten 10 Jahren l?cherlich. Statistiken k?nnen so sch?n nichtssagend sein.
Vergleiche die mehr als hinken!

Erstens holen diese L?nder noch massive Produktivit?tsr?ckst?nde auf, die dann z.T. auch an die Arbeiter weitergegeben werden, ohne das nach au?en hin die Preise steigen m?ssen. Wie das bei uns zu "Wirtschaftswunder-Zeiten" auch war.

Zweitens wurde ja seit geraumer Zeit dort beschlossen, den Binnenkonsum gezielt zu st?rken, weil man sp?testens seit der Krise gesehen hat, dass auf den Westen dauerhaft kein Verlass ist. (
http://www.n-tv.de/wirtschaft/China-setz…icle761372.html ) Mittlerweile wachsen sogar die Importe st?rker als die Exporte! / http://www.n-tv.de/wirtschaft/Chinas-Bin…cle1462166.html )

Und drittens haben diese L?nder eigene W?hrungen und k?nnen diese dem Ausland gegen?ber sehr flexibel auf (und vor allem) abwerten. Wenn die L?hne steigen, man aber die W?hrung gegen?ber seinen Export?bersch?ss-L?ndern abwertet, dann i8st das ?berhaupt kein Problem, weil die Preise nach au?en hin gleich bleiben.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Special« (19. Januar 2012, 14:43)


702

Donnerstag, 19. Januar 2012, 14:56

@ Spezial
Bevor ich mich hierzu ?ussere habe ich die Bitte, dass Du mit Deinen eigenen Worten Lohnst?ckkosten definierst.
Ich m?chte nicht das wir aneinander vorbei reden.

Sir Gulli
Die
Lohnst?ckkosten zeigen einfach an, inweiweit ein Produkt mit Lohnkosten "belastet" ist.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ein R?ckgang dieser Kennziffer muss nicht zwangsweise auf sinkende L?hne hindeuten - das kann auch auf Produktivit?tszuwachs hindeuten.

VW hat die Produktivit?t beim Wechsel von Golf 5 auf Golf 6 beispielsweise um 15% (!) erh?ht.
Zu "BRD-Zeiten" war es ?blich, gro?e Teile dieses Zuwachses an die Arbeiter weiterzugeben, um die Kaufkraft der Bev?lkerung zu erhalten oder zu steigern. Denn die Anteilseigner der Konzerne k?nnen ihre Autos nicht alle selbst kaufen ;)

Zu den realen L?hnen an sich (ohne Produktivit?tszuwachs):

http://www.boeckler.de/cps/rde/xbcr/hbs/…dax_600x418.jpg


Mittlerweile sind die L?hne bis 2011 sogar REAL GESUNKEN. Das deutsche Modell lautet also:
Die eigene Bev?lkerung sowie die Binnen-Betriebe (Niedrigl?hner konsumieren nicht sonderlich viel ;)) mit Niedriglohn und Zeitarbeit ausbluten zu lassen, um dann mehr im Ausland abzusetzen.

Ist hier sehr sch?n auseinandergepfl?ckt worden:
http://www.querschuesse.de/nichts-neues-…rtschaftwunder/

Und dar?ber sollte sich kein hier ans?ssiger Mittelst?ndischer Betrieb freuen, sofern er denn nicht zu 100% im Export t?tig ist.
Denn wenn viele Firmen keine anst?ndigen L?hne mehr zahlen m?chten, wo glaubt er, bekommen seine Kunden das Geld her? ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Special« (19. Januar 2012, 15:27)


Sir-Gulli

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703

Donnerstag, 19. Januar 2012, 17:39

Zitat

Die

Lohnst?ckkosten zeigen einfach an, inweiweit ein Produkt mit Lohnkosten "belastet" ist.


Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ein R?ckgang dieser Kennziffer
muss nicht zwangsweise auf sinkende L?hne hindeuten - das kann auch auf Produktivit?tszuwachs hindeuten.
Wortw?rtlich WIKI, die ich auch gerne nutze. Die Lohnst?ckkosten geben keine klare
Aussage ?ber die Lohnentwicklung, da Rationalisierung durch
Automatisierung und Verk?rzung der Taktzeiten alles stark verzerrt. Da
gef?llt mir die Reallohnstatistik schon besser. Mich w?rde jedoch
interessieren was sich jeder Arbeitnehmer mit dem erwirtschafteten Geld
leisten kann. Das ist letztendlich wichtig. Denn bei uns sind bei vielen
Produkten die Preise am Boden, leider auch die Qualit?t bei vielen
Lebensmitteln. Generell mu? ich Dir jedoch Recht geben, die
Arbeitnehmer sollten wieder einen realen Lohnzuwachs haben. Dennoch
halte ich von der Story von mehr Gehalt mehr Konsum mehr Wachstum so
viel, wie von der M?nchhausengeschichte, wo der gute Herr sich selbst an
seinem Zopf aus dem Sumpf zieht. Wir sollten hier mal die Historie
betrachten. Wir sollten mal betrachten von welchem sehr hohen
Lohnniveau wir kommen. 35 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich.
Danach wurde rationalisiert, Fabriken geschlossen und verlagert. Wir
hatten hier sicher einen sch?n hohen Reallohn bei allen die noch 5 Jahre
nach diesem Desaster Arbeit hatten. Der Staat blutete langsam an den
vielen Arbeitslosen aus. Viel Lohn f?r Wenige ist sicher der falsche
Weg. Du schneidest viele Themen an. Ich bin der Meinung Leiharbeiter
sollten mehr verdienen als fest Angestellte in der gleichen Position.
Die Leute sind flexibler, haben weniger soziale Sicherheit, Privilegien
und Rechte. Heute mu? man f?r alle Dienstleistungen, die besonders
schnell unhd flexibel gehen sollen mehr bezahlen. Warum nicht auch an
die Zeitarbeiter ????
Aber zur?ck Zur Eurokriese. Diese h?tten wir sicher nicht wenn unsere lieben Nachbarn nicht so viele Schulden gemacht
h?tten bzw. leistungsf?higer w?ren. Wenn wir leistungschw?cher werden schw?cht
das nur Europa. Spezial, Du mu?t globaler denken. Die Konkurenten, die
daf?r sorgen das hier in Europa die Industrie abwandert, weniger
?berschu? generiert wird sitzt in Asien. Solange die Transportkosten +
Fertigungskosten f?r dort gefertigte Produkte nicht h?her sind als hier
sind wir nicht konkurrenzf?hig. Da hilft keine ankurbeln der Konjunktur
mit irgendwelchen Programmen. Die Geschichte zeigt das die absoluter Unsinn ist.

Bis bald

Sir Gulli
Der den CLS f?hrt bis die Reparatur oder die Tankf?llung teurer als der Restwert ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sir-Gulli« (19. Januar 2012, 17:59)


Greg

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704

Donnerstag, 19. Januar 2012, 19:02


Da hilft keine ankurbeln der Konjunktur
mit irgendwelchen Programmen. Die Geschichte zeigt das die absoluter Unsinn ist.

Im Gegenteil: es zeigt sich an tausenden Beispielen, da? staatliche "Programme" immer exakt das Gegenteil erreichen.

P.S. Was mich hoffnungsvoll stimmt nach den drei Tagen in China, ist, da? dort selbst die Wanderarbeiter mittlerweile 400? im Monat verdienen. Das ist nicht mehr so weit weg von uns, wie die 40? vor zehn Jahren.

Sir-Gulli

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705

Donnerstag, 19. Januar 2012, 21:02

@Greg

Da bist Du wohl etwas ?ber das Ziel hinausgeschossen.
Ich glauben,falls ich nicht irgendwelcher Propaganda auf den Leim gegangen bin, dass das verl?ngerte Kurzarbeitergeld am Anfang der Finanzkriese doch sehr gut war oder ????
Der den CLS f?hrt bis die Reparatur oder die Tankf?llung teurer als der Restwert ist.

Rockbit

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706

Donnerstag, 19. Januar 2012, 21:55

Zitat

Ich glauben,falls ich nicht irgendwelcher Propaganda auf den Leim gegangen bin, dass das verl?ngerte Kurzarbeitergeld am Anfang der Finanzkriese doch sehr gut war oder ????


Das meint, so glaube ich, Gregor doch garnicht. Er denkt eher an die unwirksamen Konjunkturprogramme, die nur ein Strohfeuer entz?nden. Langfristig kann der Staat ?berhaupt nichts unternehmen, au?er verbessernde Randbedingungen zu schaffen, die wirken.

Sir-Gulli

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707

Freitag, 20. Januar 2012, 02:05

OK, da hatte ich Greg falsch verstanden. In diesem Punkt sind wir uns dann alle einig.

Gru?

Sir Gulli
Der den CLS f?hrt bis die Reparatur oder die Tankf?llung teurer als der Restwert ist.

708

Dienstag, 31. Januar 2012, 20:03

@Sir-Gulli

Das sind nat?rlich Ansichten, die popul?r sind (und die ich auch verstehe), leider gehen sie dann aber doch an der Wahrheit vorbei.

Warum? Richtiger w?re die Aussage "Die Arbeitslosigkeit ist TROTZ der 35-Stunden Woche gestiegen".
Eine Arbeitszeitverk?rzung (bei vollem Lohnausgleich) kann rein logisch nur dann zu Arbeitslosigkeit f?hren, wenn die Verk?rzung st?rker w?re als der Produktivit?tszuwachs, weil dann weniger produziert wird- was nicht so war ( im Gegenteil ). Aufgrund moderner Roboter-gest?tzter Fertigungsstra?en, die immer mehr aufkamen, gingen die Entlassungen nat?rlich dann weiter.

Und das Ende ist hier lange nicht erreicht. Alleine beim Wechsel von Golf 5 auf Golf 6 konnte VW in der Produktivit?t ?ber 15% zulegen. Letztens habe ich eine Pressemitteilung gelesen, dass man langfristig gerne noch einmal 50% drauflegen m?chte und das auch m?glich sei. Sprich mit der H?lfte der Mitarbeiter kann man dann genauso viele Autos fertigen wie heute.

Ich verweise da gerne auf Jerimiy Rifkin, der das Problem sehr gut analysiert hat und auch ein Buch dar?ber verfasst hat:
http://www.iep.uni-karlsruhe.de/download…erschwinden.pdf

Wir haben bereits jetzt die Situation, dass aktuell nur noch 2.5 von 10 Menschen wirklich in der Bed?rfnisbefriedigung t?tig sind. Sprich in Fertigung oder Entwicklung. Die anderen 1.5, die noch Arbeit haben, haben maximal einen Einkommensplatz. Sprich sie gammeln in Beh?rden rum oder malen den ganzen Tag Flipcharts, wenn ich das mal so ?berspitzt sagen darf. W?rde man bei den Schreibtischt?tern genauso konsequent rationalisieren wie in der Fertigung, s?he die Lage dann doch sehr viel eindeutiger aus ;) Und das mit den Flipcharts ist wenn wir ehrlich sind nicht mal ?berspitzt, ich habe das in den Unternehmen wo ich war hautnah erleben m?ssen.

Wenn das denn alles so rosig ist, ja wo geht denn das ganze Geld dann hin? Warum fehlt ?berall Geld?! Nun, das wandert auf Bankkonten und in Dividenden und will verzinst werden. Und da sind wir auch beim Thema: Leistungslose Einkommen.



Durch die Wirkung von Zins+Zinseszins steigen diese Ertr?ge nat?rlich immer weiter an. Mittlerweile belaufen sich die gesamten leistungslosen Einkommen in der BRD (sprich jemand verdient ohne Wertsch?pfung Geld, nur weil er Geld besitzt) auf 40% des BIP an (!!). Und die wollen nat?rlich erarbeitet werden.

Nun, warum ist Sparen in Zusammenhang mit Zins solch ein Problem? Weil Sparen zun?chst einmal ein Vorgang ist, der die Realwirtschaft sch?digt, weil er ihr Geld entzieht - sprich deflation?r wirkt. Das kann ausgeglichen werden, wenn Kreditaufnahmen in gleicher H?he des Sparvorgangs erfolgen (was in guten Jahren auch so ist). In schlechten Jahren ?bernimmt dies der Staat - mit bekannten Folgen. Und hier sollte man nicht nur Unternehmensgewinnen die Schuld in die Schuhe schieben - hohe Geh?lter, die mit Zins gespart werden, haben nat?rlich den gleichen Effekt.

Aber es wird doch niemand gezwungen, sich ?berhaupt zu verschulden? Doch, es geht leider nicht anders. H?tte niemand damit angefangen (i.d.R. in Form von Unternehmensgr?ndungen), h?tten wir jetzt noch Tauschwirtschaft - denn Geld kommt nur durch verzinste Schuld (Kredit) in Umlauf. Jeder Geldschein, jeder Euro auf der Bank- den hat einmal jemand als Kredit aufgenommen. Und diese Kredite wollen nat?rlich alle verzinst werden, was zus?tzlichen Geldbedarf und zus?tzliche Verschuldung bewirkt, weil der Zins nun mal nicht in der aktuellen Geldmenge vorhanden ist. W?rde sich also aktuell niemand Neu verschulden, br?che die Wirtschaft in Windeseile zusammen. Verst?rkend kommt noch hinzu, dass nicht nur Sparvorg?nge durch neue Schulden ausgeglichen werden m?ssen, sondern auch Kredit-Tilgungen. Denn mit jeder Tilgung wird Geldmenge vernichtet.

Und das sieht dann so aus :





Dass das auf kurz oder lang zusammenbrechen MUSS, das d?rfte jedem einleuchten. Und dann endet es leider so, wie es viele (incl. mir) hier bef?rchten: Mit Unruhen, Krieg, Enteignungen und Zwangshypotheken.

Doch g?be es eine L?sung? Die g?be es: Negative Zinsen auf Geldhortung. Sprich jeder, der sein Geld nicht f?r 0% auf einem Sparkonto f?r mind. 1 Jahr festlegt, m?sste einen Strafzins von sagen wir 3% bezahlen. Wer es hingegen anlegt, beh?lt die gesamte Summe. Daf?r k?men wir ohne Inflation aus und das Geld w?re stabil.

Die leistungslosen Einkommen belaufen sich wie gesagt mittlerweile auf ca. 40% des BIP. Das entspricht ca. 800 Millarden pro Jahr. K?nnte man diese durch o.g. Ma?nahmen eliminieren, k?nnten nicht nur die Staatsschulden in 2,5 Jahren (!!) getilgt werden, es h?tte theoretisch JEDER vollj?hrige B?rger zus?tzlich ca. 1000? / Monat mehr in der Tasche, ohne dass daf?r irgendjemand enteignet werden m?sste oder irgendeiner Steuer ge?ndert werden m?sste.

------------

Nun zum Thema Griechenland/S?dl?nder:
Das Hauptproblem der S?dl?nder ist Korruption und Steuerhinterziehung. Und das kann jeder, der mal eine zeitlang dort war best?tigen. Ohne Korruption kannst du dort nicht mal sinnvoll ein Bankkonto er?ffnen. Wenn Steuern in zweistelliger Millardenh?he hinterzogen werden, ist es nat?rlich kein wunder, woher die Defizite kommen. Und das Korruption nicht gerade die Produktivit?t und die Wirtschaft - sondern nur die Vetternwirtschaft befl?gelt, ist auch kein Wunder.

Nun, das sind aber leider Dinge, die sind schon 50 Jahre so, und die wird man auch kaum ?ndern k?nnen. Bisher gab es W?hrungen, die diese und andere Probleme abfedern konnten. Zun?chst mal diente hierzu die Inflations-Karte. Griechenland hatte lange zweistellige Inflationsraten. Das Geld um dass die B?rger ihn "beschissen" hatte, hat der Staat mithilfe der Zentralbank einfach herbei inflationiert. Keine tolle L?sung - aber solange die Leute dieses Katz-und-Maul-Spiel akzeptiert haben, konnte man so ?ber die Runden kommen. Der Euro macht dies nicht mehr m?glich. Die Defizite schlagen voll durch.
Problem 2: Die Wettbewerbskarte. Vetternwirtschaft sorgt nat?rlich nicht f?r Produktivit?t, der Export f?llt schwer. Doch dies kann man durch schwache W?hrungen ausgleichen, da eine abgewertete W?hrung, die Einkaufspreise f?r das Ausland senkt. Gleichzeitig (WICHTIG) sorgt sie f?r eine ImportHEMMUNG. Das heisst ein Italiener meidet einen Mercedes ( da mit schwacher W?hrung unbezahlbar), kauft daf?r einen Fiat und st?tzt somit nicht nur die heimische Wirtschaft, sondern vermeidet damit auch Leistungsbilanzdefizite durch einen ?berhang von Importen, die auf die Staatsverschuldung durchschlagen. Das sehen wir aktuell bei den S?dl?ndern.
Problem 3: Wenn L?nder in einen Boom kommen (in den S?dl?ndern durch den Bauboom), weil massiv Kapital durch au?en zugef?hrt wird,
steigen i.d.R. auch die Preise und somit auch die L?hne. Das hat nicht alles mit Faulheit oder Gier zu tun. Auch hierf?r dient i.d.R. eine eigene W?hrung als Ausgleichs-Puffer. Dies macht der Euro ebenso unm?glich.

Fazit:
Vieles ist ganz anders, als man denn so denkt ;)

PS:
Wer sich fragt, warum ich hier solche Romane schreibe: Das ganze landet fr?her oder sp?ter in einem Buch, BoD machts m?glich ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Special« (31. Januar 2012, 21:40)


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709

Dienstag, 31. Januar 2012, 20:09

@ Spezial

Danke f?r Deinen Roman. Bitte nimm es mir nicht ?bel, wenn ich erst in ein paar Tagen antworte. Aber ich fahre f?r ein paar Tage in Urlaub.

Bis dann

Sir Gulli
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710

Dienstag, 31. Januar 2012, 20:13

@ Spezial

Danke f?r Deinen Roman. Bitte nimm es mir nicht ?bel, wenn ich erst in ein paar Tagen antworte. Aber ich fahre f?r ein paar Tage in Urlaub.

Bis dann

Sir Gulli
Have fun ;)

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711

Donnerstag, 2. Februar 2012, 12:49

@Special

So richtig scheint dein Patenrezept "negative Zinsen" nicht zu funktionieren. Die Realzinsen sind doch, zumindest f?r relativ sichere Anlagen, schon lange negativ. Noch extremer ist das in Japan wo die Zinss?tze schon lange praktisch bei 0% liegen und die Realzinss?tze deutlich negativ sind. Die dortigen wirtschaftlichen Verh?ltnisse sollten wir vielleicht doch nicht zum Vorbild nehmen.

Deie erste Grafik ist ?brigens ganz nett. Was zeit sie denn:
1. Der Bruttolohnanteil am BIP ist nahezu konstant (Ist-Zahlen, nicht Prognose)
2. Der Nettolohnanteil f?llt, also steigt der Steueranteil
3. Gleichzeitig steigen Zinsertr?ge

Was kann man daraus folgern: Der Staat nimmt das Geld von Erwerbst?tigen, um damit Zinsen zu zahlen. Jetzt gibt es zwei M?glichkeiten: entweder hat der Staat schlechte Investitionasentscheidungen getroffen (wenn sie gut gewesen w?ren m?sste der Steueranteil wieder sinken) oder Deutschland lebt ?ber seine Verh?ltnisse. Kann man den Geldgebern daraus einen Vorwurf machen, die jetzt ?ber ein h?heres Geldverm?gen verf?gen? Ganz fair w?re das nicht, auch wenn das momentan gerne so gesehen wird.

Die entstandenen Schere aus Verschuldung und Geldverm?gen kann man doch nur ?ber Inflation, Enteignung oder Steuererh?hungen schlie?en. Das ist wie Pest oder Cholera.

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712

Mittwoch, 29. Februar 2012, 22:45

Echt gutes Filmchen

http://www.topky.sk/cl/100535/1298587/Su…eckych-divakov-

Der Mann gilt in der Slowakei als Recht populistisch. Ich fand seine Argumentation recht pfiffig. Der deutsche EU Pr?sident machte argumentativ eine extrem schlechte Figur.

Sir GUlli
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713

Sonntag, 4. März 2012, 17:52

Geld in Betongold versenken

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714

Donnerstag, 22. März 2012, 15:55

Teil 1

@Spezial

Zitat

Das sind nat?rlich Ansichten, die popul?r sind (und die ich auch verstehe), leider gehen sie dann aber doch an der Wahrheit vorbei.


Die Wahrheit hat viele Gesichter und wird oft im nach hinein erkannt

Zitat

Warum? Richtiger w?re die Aussage "Die Arbeitslosigkeit ist TROTZ der 35-Stunden Woche gestiegen".
Eine Arbeitszeitverk?rzung (bei vollem Lohnausgleich) kann rein logisch nur dann zu Arbeitslosigkeit f?hren, wenn die Verk?rzung st?rker w?re als der Produktivit?tszuwachs, weil dann weniger produziert wird- was nicht so war ( im Gegenteil ).


Ich gehe mal davon (ich weiss nicht genau) aus, dass aufgrund der Arbeitszeitverk?rzung zus?tzlich noch viele einfach Prozesse st?rker teilautomatisiert (also noch mehr Geld investiert) wurden um die Produkivit?t gleich hoch halten bzw. zu steigern. Zus?tzlich wurden damals die Taktzeiten reduziert, d.h. die Arbeit wurde stressiger was nicht unbedingt zu einem gl?cklicheren Arbeitnehmer gef?hrt hat.

Mit h?heren L?hnen steigt das Risiko bei einem Nachfrageeinbruch weiter die teuren Arbeitskr?fte zu bezahlen. Dem Hire und Fireprinzip hatte und hat sich Deutschland Gott sei Dank nicht so stark zugewandt wie die USA. Obwohl es mit der Leiharbeitern ganz in die Richtung geht.

Zitat

Aufgrund moderner Roboter-gest?tzter Fertigungsstra?en, die immer mehr aufkamen, gingen die Entlassungen nat?rlich dann weiter.


Das ist wohl schon fast als nat?rliches Prinzip anzusehen.
Als in Rom die Sklaven knapp und teuer wurden wurde automatisiert.
Mit den Webmaschinen, die besser und schneller waren wurden tausende von Arbeitern entlassen. Wir Menschen versuchen uns immer zu optimieren. Auch im privaten Bereich.
Ansonsten h?tten wir im privaten Bereich z.B. noch den Waschtag und nicht die Waschmaschine oder die K?chenhilfe und nicht die Sp?lmaschine und viele kleine elektrische Helferlein.

Zitat

Und das Ende ist hier lange nicht erreicht. Alleine beim Wechsel von Golf 5 auf Golf 6 konnte VW in der Produktivit?t ?ber 15% zulegen. Letztens habe ich eine Pressemitteilung gelesen, dass man langfristig gerne noch einmal 50% drauflegen m?chte und das auch m?glich sei. Sprich mit der H?lfte der Mitarbeiter kann man dann genauso viele Autos fertigen wie heute.


Das hat wohl mehr mit optimaler Konstruktionsgestaltung, Baukastenprinzip usw. zu tun. Au?erdem ist es doch gut wenn es Innovationen gibt. Ist dies nicht was den Menschen aus macht ??

Zitat


Ich verweise da gerne auf Jerimiy Rifkin, der das Problem sehr gut analysiert hat und auch ein Buch dar?ber verfasst hat:
http://www.iep.uni-karlsruhe.de/download?erschwinden.pdf

Wir haben bereits jetzt die Situation, dass aktuell nur noch 2.5 von 10 Menschen wirklich in der Bed?rfnisbefriedigung t?tig sind. Sprich in Fertigung oder Entwicklung. Die anderen 1.5, die noch Arbeit haben, haben maximal einen Einkommensplatz. Sprich sie gammeln in Beh?rden rum


Ich glaube du warst lange nicht mehr in Deutschland in den unterschiedlichen Beh?rden.
Bis auf ein paar kleine Dinge bin ich total zufrieden mit denen. In der Regel guter Service, keine kostenpflichtige Nummern und nicht total gestresste Arbeitnehmer. Dort gibt es teilweise sogar Heimarbeitspl?tze f?r M?tter. Also eigentlich ein erf?lltes Arbeitsleben oder ??? Sei also nicht neidisch. W?ren sicher ein paar tolle Jobs f?r dich dabei.
Obwohl in den Finanzamt wo ich ?fters bin, die stehen ganz sch?n unter Druck. Ich glaube die haben im Durchschnitt f?r jede Arbeitnehmer Steuererkl?rung nur 10 bis 15 Minuten.

Zitat


Malen den ganzen Tag Flipcharts, wenn ich das mal so ?berspitzt sagen darf. W?rde man bei den Schreibtischt?tern genauso konsequent rationalisieren wie in der Fertigung, s?he die Lage dann doch sehr viel eindeutiger aus ;) Und das mit den Flipcharts ist wenn wir ehrlich sind nicht mal ?berspitzt, ich habe das in den Unternehmen wo ich war hautnah erleben m?ssen.

Wenn das denn alles so rosig ist, ja wo geht denn das ganze Geld dann hin? Warum fehlt ?berall Geld?! Nun, das wandert auf Bankkonten und in Dividenden und will verzinst werden. Und da sind wir auch beim Thema: Leistungslose Einkommen.

Durch die Wirkung von Zins+Zinseszins steigen diese Ertr?ge nat?rlich immer weiter an. Mittlerweile belaufen sich die gesamten leistungslosen Einkommen in der BRD (sprich jemand verdient ohne Wertsch?pfung Geld, nur weil er Geld besitzt) auf 40% des BIP an (!!). Und die wollen nat?rlich erarbeitet werden.

Nun, warum ist Sparen in Zusammenhang mit Zins solch ein Problem? Weil Sparen zun?chst einmal ein Vorgang ist, der die Realwirtschaft sch?digt, weil er ihr Geld entzieht - sprich deflation?r wirkt. Das kann ausgeglichen werden, wenn Kreditaufnahmen in gleicher H?he des Sparvorgangs erfolgen (was in guten Jahren auch so ist). In schlechten Jahren ?bernimmt dies der Staat - mit bekannten Folgen. Und hier sollte man nicht nur Unternehmensgewinnen die Schuld in die Schuhe schieben - hohe Geh?lter, die mit Zins gespart werden, haben nat?rlich den gleichen Effekt.

Aber es wird doch niemand gezwungen, sich ?berhaupt zu verschulden? Doch, es geht leider nicht anders. H?tte niemand damit angefangen (i.d.R. in Form von Unternehmensgr?ndungen), h?tten wir jetzt noch Tauschwirtschaft - denn Geld kommt nur durch verzinste Schuld (Kredit) in Umlauf. Jeder Geldschein, jeder Euro auf der Bank- den hat einmal jemand als Kredit aufgenommen. Und diese Kredite wollen nat?rlich alle verzinst werden, was zus?tzlichen Geldbedarf und zus?tzliche Verschuldung bewirkt, weil der Zins nun mal nicht in der aktuellen Geldmenge vorhanden ist. W?rde sich also aktuell niemand Neu verschulden, br?che die Wirtschaft in Windeseile zusammen. Verst?rkend kommt noch hinzu, dass nicht nur Sparvorg?nge durch neue Schulden ausgeglichen werden m?ssen, sondern auch Kredit-Tilgungen. Denn mit jeder Tilgung wird Geldmenge vernichtet.


Wenn ich Aktien kaufe beteilige ich mich an Produktivkapital und schaffe eventuell sogar neue Arbeitspl?tze. Nat?rlich arbeite ich nicht selbst f?r die Dividende, gebe aber anderen Geld und M?glichkeiten Arbeitspl?tze zu schaffen. F?r mein eingegangenes Risiko erwarte ich nat?rlich auch eine entsprechend Verg?tung. F?r Anleihen gilt teilweise das Gleiche.
Wenn Du ein Auto leihst. Zahlst Du f?r die Nutzung des selbigen. Als Aktion?r bekomme ich einen Teil Deiner Zahlung und trage zus?tzlich das Risiko, dass jeder in der Kette, der Dir das Auto zu Verf?gung stellt Mist baut. Ohne jemanden der bereit w?re das Risiko einzugehen, st?nden alle R?der still und Du k?nntest eventuell nicht Deine Arbeit erledigen.
F?r das Geld unter dem Kopfkissen gilt dies nat?rlich nicht.
Wenn Du Dies alles abschaffen willst dann bitte nach der Analyse von Marx. Aber bitte schaffe vorher den rationalen Menschen ohne Egoismus, der f?r das Gemeinwohl bedingungslos seine eigene W?nsche und Bed?rfnisse zur?ckstellt und nicht nach etwas Besonderen und Individuellen, das Ihn von den anderen abhebt, strebt.

Zitat

Und das sieht dann so aus :

Dass das auf kurz oder lang zusammenbrechen MUSS, das d?rfte jedem einleuchten. Und dann endet es leider so, wie es viele (incl. mir) hier bef?rchten: Mit Unruhen, Krieg, Enteignungen und Zwangshypotheken.

Doch g?be es eine L?sung? Die g?be es: Negative Zinsen auf Geldhortung. Sprich jeder, der sein Geld nicht f?r 0% auf einem Sparkonto f?r mind. 1 Jahr festlegt, m?sste einen Strafzins von sagen wir 3% bezahlen. Wer es hingegen anlegt, beh?lt die gesamte Summe. Daf?r k?men wir ohne Inflation aus und das Geld w?re stabil.

Da bist Du ja ein Verfechter von Silvio Gesell, dem Erfinder des rostenden Geldes.
Momentan habe wir doch die Situation. Das Geld wird weniger Wert. Auf halbwegs sichere Anlagen bekommst Du ca. 1,5 %. Abz?glich Steuer, Inflation und sonstiger Kosten zahlst Du 1% - 1,5% Strafzinsen. Was passiert in Deutschland ?? Es wird modernisiert. So viele Bauger?ste habe ich in den letzten 10 Jahren nicht gesehen. Die Deutschen Reisen und geben das Geld im Verh?ltnis zu fr?her mit vollen H?nden aus. Grund negativer Zins, Angst das Geld vollkommen zu verlieren (wg Bankenkrise). Weniger Angst vor Arbeitslosigkeit.
Ich glaube vieles regelt sich von alleine.

Zitat

Die leistungslosen Einkommen belaufen sich wie gesagt mittlerweile auf ca. 40% des BIP. Das entspricht ca. 800 Millarden pro Jahr. K?nnte man diese durch o.g. Ma?nahmen eliminieren, k?nnten nicht nur die Staatsschulden in 2,5 Jahren (!!) getilgt werden, es h?tte theoretisch JEDER vollj?hrige B?rger zus?tzlich ca. 1000? / Monat mehr in der Tasche, ohne dass daf?r irgendjemand enteignet werden m?sste oder irgendeiner Steuer ge?ndert werden m?sste.

Wie schon oben erw?hnt. Ich halte das Geld nicht f?r unproduktiv. Dieser Ansatz kann auch nur funktionieren seit dem das Papiergeld keinen realen Gegenwert wie Gold hat. Sprich h?tte ich Gold oder dergleichen funktionierte es nicht.
Ich m?chte die Personen sehen, die sich pl?tzlich keinen neuen PKW kaufen k?nnten weil Sie keinen Kredit bek?men. Oder wie soll das System funktionieren ???
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Der den CLS f?hrt bis die Reparatur oder die Tankf?llung teurer als der Restwert ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Sir-Gulli« (23. März 2012, 11:26)


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Donnerstag, 22. März 2012, 15:56

Teil 2

N

Zitat

un zum Thema Griechenland/S?dl?nder:
Das Hauptproblem der S?dl?nder ist Korruption und Steuerhinterziehung. U.........sondern nur die Vetternwirtschaft befl?gelt, ist auch kein Wunder.

Nun, das sind aber leider Dinge, die sind schon 50 Jahre so, und die wird man auch kaum ?ndern k?nnen. Bi......... Der Euro macht dies nicht mehr m?glich. Die Defizite schlagen voll durch.

Problem 2: Die Wettbewerbskarte. Vetternwirtschaft sorgt nat?rlich nicht f?r Produktivit?t, der Export f?llt schwer. Doch dies kann man durch schwache W?hrungen ausgleichen, da eine abgewertete W?hrung, die Einkaufspreise f?r das Ausland senkt. Gleichzeitig (WICHTIG) sorgt sie f?r eine ImportHEMMUNG. D........... Das sehen wir aktuell bei den S?dl?ndern.

Problem 3: Wenn L?nder in einen Boom kommen (in den S?dl?ndern durch den Bauboom), weil massiv Kapital durch au?en zugef?hrt wird,
steigen i.d.R. auch die Preise und somit auch die L?hne. Das hat nicht alles mit Faulheit oder Gier zu tun. Auch hierf?r dient i.d.R. eine eigene W?hrung als Ausgleichs-Puffer. Dies macht der Euro ebenso unm?glich.

Da hast Du wohl Recht

Fazit:
Vieles ist ganz anders, als man denn so denkt ;)

PS:
Wer sich fragt, warum ich hier solche Romane schreibe: Das ganze landet fr?her oder sp?ter in einem Buch, BoD machts m?glich ;)


Da hast Du wohl Recht

Zum Abschlu?,
ich empfinde diese Vorschl?ge (Leistungslose Einkommen) mehr als Neid Debatte die allen, die bis jetzt ?ber Ihre Verh?ltnisse gelebt haben belohnen will. Unsere ganze Welt krankt daran das aufgrund der Technologien gesellschaftliche Systeme zusammenwachsen, die in jeder Form sehr unterschiedlich sind ohne dass man genug Zeit hat sich anzupassen. Dies wird vermutlich in jeder Form noch zu einigen Auseinandersetzungen f?hren. Entweder wir alle lernen oder gehe unter. Das ist Evolution.

Aber ich gebe Dir Recht dieses Thema kann man nicht mit ein paar Zeilen abhandeln
Der den CLS f?hrt bis die Reparatur oder die Tankf?llung teurer als der Restwert ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sir-Gulli« (23. März 2012, 11:27)


716

Donnerstag, 22. März 2012, 22:13

Irgendwie kapier ich's noch nicht so ganz (bin halt ein langsamer Schweizer, bzw. Berner): Wem antwortest Du, oder wer antwortet Dir? Etwa schon das CLS-Baby :D ? Oder f?hrst Du Selbstgespr?che 8o ?
Zum Inhalt will ich mich jetzt noch nicht ?ussern, das muss ich mir mal in einer ruhigen Minute durchlesen.
Gruss Cirrus

717

Freitag, 23. März 2012, 07:47

Ich kapier es auch nicht, wirst du alt und f?hrst Selbstgespr?che...? ?(

Nick
Echte M?nner rauchen beim Tanken!

Greg

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718

Freitag, 23. März 2012, 07:49

Sir,

ich gebe Dir nat?rlich Recht und wie Du wei?t, bin ich ein Freund radikaler und einfacher L?sungen und bin dabei nicht der erste, denn wenn ich zitieren darf: "laissez faire".

Der Staat, oder besser alle Staaten sollten sich im wesentlichen NUR um:
1. Sicherheit
2. Verkehrswege
3. Grundschulbildung

k?mmern.

1. Sicherheit beinhaltet f?r mich NICHT die Vorgabe, da? in einer Anleitung davor gewarnt werden mu?, da? es wehtut, wenn man einen K?hlschrank auf die F??e fallen l??t. Es beinhaltet auch nicht, da? man sich ?ber Bananenkr?mmungen und Eierfarben Gedanken macht oder sie sogar vorgibt. Sicherheit h?rt f?r mich da auf, wo der Staat, Mord, Totschlag, Betrug, Diebstahl, Vergewaltigung Kindersch?ndung ahndet und bestraft. Das soll er aber WIRKLICH tun. Mein Strafsystem w?rde auch ganz anders aussehen. Wer hat etwas davon Menschen einzusperren? Ich behaupte niemand, wenn wir F?lle ausnehmen, die nicht reformierbar sind. DIese mu? man aber klar benennen und klare Konsequenzen ziehen. Sinnvolle Strafen? Wie w?re es mit Organspenden? Sagen wir Knochenmark f?r Diebstahl, eine Niere f?r Vergewaltigung? (Manche machen es freiwillig)

2. Verkehrswege. Dazu mu? man nicht viel sagen, au?er da? UNSER Staat endlich den A... hochheben mu? und die 30 Jahre Planungsdauer auf 3 Jahre runterreduzieren MUSS.

3. Grundschule, meinetwegen bie zum Hauptschulabschlu?. GLEICHWERTIGE Abschl?sse in jedem Bundesland, was z.B. beinhaltet, da? die Abituraufgaben f?r ALLE Sch?ler und auch das Benotungssystem f?r ALLE Deutschen gleich sind.

Der ganze sonstige DRECK, sollte endlich aus dem Verantwortungsbereich der Idioten raus. Das was momentan passiert ist mittlerweile schlimmer als im fr?heren "real existierenden Sozialismus" und geht auf meine Hypothese zur?ck, da? jedes System in dem die "Unterste Hierarchie" der obersten nicht pers?nlich in den A... treten kann, automatisch als Hauptziel versuchen wird DAS SYSTEM zu erhalten und auszubauen und dies als oberste Zielsetzung verankern wird. Nichts anderes ist die EU: eine weitere Verschachtelung eines Systems, mit zus?tzlichen Ebenen, die nichts anderes sind, wie fr?her mehrere Burgmauern ineinander.

Wie im Sozialismus wird der arbeitende, ertragbringende bestraft und der faule in der Ecke liegende belohnt. Das funktioniert aber nur so lange bis der letzte begriffen hat, da? sich Arbeit nicht lohnt.

Sir-Gulli

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719

Freitag, 23. März 2012, 11:31

Sorry & Danke f?r die konstruktive Kritik

ich hatte leider etwas Probleme diesmal

a) Beim editieren da ich ?ber 10.000 Zeichen gekommen bin. Da bin ich nachher mit dem vielen Copy & Paste durcheinander gekommen und ich hatte keine Zeit zur ordenlichen Kontrolle.

b) die Essenz aus Spezials Aussagen zu ziehen. Sorry wenn mir die Strukturierung nicht gelungen ist.

Bis bald
Sir Gulli
Der den CLS f?hrt bis die Reparatur oder die Tankf?llung teurer als der Restwert ist.

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720

Freitag, 23. März 2012, 13:07

Das Gr?ne Risiko

Wer wer sein Gewissen ergr?nen lassen will sollte sich diese Seiten durchlesen damit die Rendite nicht in den Keller geht

http://www.handelsblatt.com/finanzen/boe…ng/6301548.html

Sir Gulli
Der den CLS f?hrt bis die Reparatur oder die Tankf?llung teurer als der Restwert ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sir-Gulli« (23. März 2012, 13:21)